Willkommen auf unserer Seite zur Königin der Hanse!
Geschichte
Auf dem Gebiet der heutigen Handels– und Hafenstadt befand sich um 1070 eine slawische Burg namens Buku. Um ca. 1100 enstand ein slawischer Burgwall mit Siedlung Liubice, später Alt–Lübeck genannt, an der Einmündung der Schwartau in die Trave. Alt–Lübeck war slawischer Fürstensitz und kam 1226 an die neue Stadt Lübeck.
Diese ist um 1143 von dem Schauenburger Graf Adolf II. von Holstein gegründet worden. Heinrich der Löwe gab Lübeck eine städtische Verfassung und eigenes Recht, das vorbildlich für viele Städte wurde, machte es zum Bischofssitz und erbaute den Dom.
Von 1201 bis 1225 war Lübeck unter dänisccher Herrschaft; 1226 wurde es von Kaiser Friedrich II. zur Reichsstadt erhoben. Im 13. Jahrhundert gelangte es zu großer Blüte, wurde zur Gründerin der Hanse und behielt 200 Jahre wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Einfluss im Ostseeraum. Dieser endete mit dem Frieden von Stettin 1570 nach einem erfolglosen Krieg der Hanse mit Dänemark gegen Schweden.
Berühmte Baudenkmäler
Zu den bekanntesten Baudenkmälern der norddeutschen Backsteingotik gehören die Marienkirche (13./14. Jahrhundert), der Dom (13. Jahrhundert), die Petrikirche (14. und 16. Jahrhundert), die Jacobikirche (14. Jahrhundert), das Heilig–Geist–Hospital (13. Jahrhundert), das Holstentor (vollendet 1478) und das Rathaus (13.–15. Jahrhundert).
